SPD Regensburg

Ein offenes Ohr für die Vereine

Veröffentlicht am 10.11.2015 in Kommunalpolitik

Die Schul- und Hortsituation in Königswiesen ist der SPD wichtig

Bereits zum achten Mal hat der SPD-Ortsverein Kumpfmühl/Königswiesen/Ziegetsdorf Vertreter der Vereine aus den Stadtteilen zum Empfang eingeladen. „Die Veranstaltung, die jährlich im Herbst stattfindet, ist für uns ein sehr wichtiger Termin“, erklärt der OV-Vorsitzende, Stadtrat Dr. Thomas Burger. Der Vereinsempfang biete einerseits die Möglichkeit zu erfahren, wo bei den Ehrenamtlichen der Schuh drückt, und zugleich auch Vernetzungsmöglichkeiten.

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Deshalb freut es uns besonders, dass auch in diesem Jahr der Besuch wieder sehr zahlreich und das Spektrum breit gestreut war“, sagt Dr. Burger. So seien sowohl Vertreter von Sport-, wie auch Kultur- und Kleingartenvereinen beim Treffen dabei gewesen. „Wir haben immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Vereine, da sie ein wichtiger Baustein in unserer Gesellschaft sind. Es ist für uns wesentlich, mehr über ihre Aktivitäten und gegebenenfalls Probleme zu erfahren und wenn möglich ihre Themen aufzugreifen und zu unterstützen.“ So wurde vielfach der Wunsch nach individueller Unterstützung auch für kleinere Vereine und Mannschaften gefordert.

 

Daneben solle der Vereinsempfang aber immer auch die Möglichkeit bieten, sich über aktuelle Themen der Sozialdemokraten vor Ort wie auch im Stadtrat zu informieren. Deshalb stand neben den beiden örtlichen Stadträten Dr. Thomas Burger und Katja Vogel wie bereits im letzten Jahr Norbert Hartl, der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, als Ansprechpartner zur Verfügung. Besonders interessiert waren die Vereine an der Entwicklung in Sachen Flüchtlinge. Hartl gab Auskunft darüber, wie diese derzeit untergebracht und versorgt würden. Auch berichtete er über das Investitionsprogramm der Stadt Regensburg der nächsten Jahre und dass einer der Schwerpunkte dabei die Schulen seien.

An diesem Punkt hakte Dr. Burger ein, der darüber informierte, dass zwar mit der Einführung eines Ganztagszugs an der Grundschule Königswiesen im letzten Jahr eine SPD-Forderung erfolgreich umgesetzt worden sei, die Sanierung der Grundschule Königswiesen aber um ein Jahr auf 2017 verschoben werden müsse. Als Grund nannte er Vergabeprobleme bei der vorhergehenden Sanierung einer anderen Schule. „Das wird nach außen oft nicht so sichtbar, da ist dann nur zu lesen, die Sanierung beginnt erst später. Das habe aber nichts mit einer veränderten Prioritätensetzung zu tun; da die Serie der anstehenden Schulsanierungsmaßnahmen alle aufeinander aufbauen, auch was die Ausweichräumlichkeiten für Schülerinnen und Schüler betrifft, wirken sich eben Probleme, die es an einer Bildungseinrichtung gibt, leider auch auf die anderen nachfolgenden Sanierungen aus“, erklärte Dr. Burger. Der SPD sei es hier zu verdanken, dass die Königswiesener Schülerinnen und Schüler auch während der Sanierungsarbeiten auf dem Schulgelände verbleiben könnten und nicht in einen anderen Stadtteil ausweichen müssten. Weiter berichtete er, dass der Hort in Königswiesen gerade erweitert werde und die Fertigstellung des Neubaus, der dann Platz für zwei Gruppen biete, für 2016 geplant sei. Zudem wies der Stadtrat noch auf zahlreiche weitere Themen hin, für die man sich eingesetzt habe, wie die Sanierung der Ziegetsdorfer Straße, die endlich durchgeführt werde und kurz vor dem Abschluss stehe, die Wegebeleuchtung auf der Verbindung von der Wolframstraße bis nach Neuprüll oder die Kinderwagenrampe am Graßer Weg. Darüber hinaus habe man sich intensiv mit dem Thema Quartierszentrum Königswiesen-Nord beschäftigt und sehe sich dort auch als Moderator, um in einer sachlichen Auseinandersetzung zu einer tragfähigen Lösung zu kommen. Mit Freude berichtete Dr. Burger zudem darüber, dass der Bürgerheim-Neubau Kumpfmühl nun eingeweiht werde und ferner ein tolles Konzept für den Park geplant sein, auch wenn die Umsetzung noch etwas dauern würde. Zudem fehlten weiterhin die Sanierung des Kumpfmühler Salettls, die geplante Sanierung beziehungsweise Erweiterung des Jugendzentrums sowie weitere gesamtstädtische Themen nicht in den Ausführungen des Vorsitzenden.

Auch nach Ende des offiziellen Teils nutzen die Vereine noch die Gelegenheit, sich gegenseitig auszutauschen, und auch das sei es, was der Empfang gerne möglich mache: „Kontaktmöglichkeiten für den Austausch der Vereine untereinander zu schaffen.“ Und dass dies im nächsten Jahr wieder so sein wird, ist sich Dr. Burger sicher. Auch 2017 werde dafür Platz im Kalender sein.