Dr. Thomas Burger (r.) mit seinen Stellvertretern Matthias Vernim und Katja Vogel
Der SPD-Ortsverein Kumpfmühl/Königswiesen/Ziegetsdorf sieht sich durch die Ziele des nun geplanten städtebaulichen Wettbewerbs für ein neues Nahversorgungszentrum und Wohnungen in Königswiesen-Nord bestätigt und begrüßt das zielstrebige Verfahren.
„Ich freue mich sehr, dass ein neuer Investor zusammen mit der Stadt Regensburg so konsequent an einer Verbesserung der Situation arbeitet“, sagt der Vorsitzende, Stadtrat Dr. Thomas Burger. Seit einiger Zeit beschäftige sich der Ortsverein mit dieser Problematik und trete für eine tragfähige Umgestaltung an der Stelle des bisherigen Nahversorgungszentrums Königswiesen-Nord ein.
Der nun geplante städtebauliche Wettbewerb sei aus mehreren Gründen erfreulich. „Es kommt nicht nur zu der dringend notwendigen zukunftssicheren Neuausrichtung des Nahversorgungszentrums. Es soll auch eine stattliche Wohnfläche geschaffen werden, bei der ein Anteil von 20 Prozent für geförderte oder förderfähige Wohnungen zu berücksichtigen ist. Dies entspricht einem weiteren wichtigen Ziel der SPD“, unterstreicht Dr. Burger. Schließlich sei das Thema Wohnen eines der zentralen kommunalpolitischen Themen der Sozialdemokraten in Regensburg. Die Stadtreparatur an dieser Stelle ermögliche zudem eine geschickte Gestaltung der Schnittstelle zwischen gewerblich genutzten Flächen und dem angrenzenden Wohngebiet und führe zu einer deutlichen Aufwertung des Stadtteils.
„Allerdings bedeutet eine derartige Maßnahme eine deutlich Zäsur für die verbliebenen Mieter“, gibt Dr. Burger zu bedenken. Er hoffe jedoch, dass es dem Investor gemeinsam mit den Mietern gelingt, für beide Seiten tragfähige Lösungen zu finden. Denn zu der Neuausrichtung auf dem Gelände gebe es keine Alternative: „Das bereits seit Jahren andauernde langsame Sterben des Nahversorgungszentrums wäre ansonsten nicht mehr aufzuhalten gewesen.“