SPD Regensburg

Anliegen waren breit gestreut

Veröffentlicht am 14.11.2014 in Kommunalpolitik

Ob die Suche nach geeigneten Trainingsräumen, die Frage nach einer Kleingartenanlage im Südwesten der Stadt oder die Finanzierung von Sportflächen: Die Bandbreite der Themen beim Vereinsempfang des SPD-Ortsvereins Kumpfmühl/Königswiesen/Ziegetsdorf war breit gestreut.

 

„Und genau da ist unser Ziel. Wir wollen wissen, wo den Vereinen der Schuh drückt“, erklärt der Vorsitzende, Stadtrat Dr. Thomas Burger: „Und wir möchten uns bei den ortsansässigen Vereinen für ihr großes ehrenamtliches Engagement bedanken, mit dem sie das Stadtteilleben maßgeblich bereichern.“ Selbstverständlich ließen sich nicht alle Wünsche realisieren oder sofort umsetzen, aber „es ist uns einfach wichtig zu wissen, wo wir uns einsetzen können. Außerdem wollen wir den Austausch zwischen den Vereinen fördern.“ Deshalb habe man sich besonders gefreut, dass auch im achten Jahr wieder zahlreiche Vereinsvertreter erschienen sind. Die Bereiche hätten dabei verschiedener nicht sein können: Vom Sport- und Schützenvereinen, über den Cowboy-Club, Vereinen aus der Kultur- und Brauchtumspflege bis hin zu Kleingartenvereinen war alles vertreten.

 

Wie wichtig den Genossinnen und Genossen der Kontakt ist, zeigte sich auch daran, dass neben Dr. Burgers Stellvertretern, Stadträtin Katja Vogel und Matthias Vernim, auch viele weitere Vorstandsmitglieder am Empfang teilnahmen. Und auch aus der Stadtpolitik war wie jedes Jahr ein Ehrengast geladen: SPD-Fraktionsvorsitzender Norbert Hartl gab einen kurzen Überblick über die allgemeine politische Lage.

 

Danach hatten die Vereine das Wort: Sie interessierten sich nicht nur für ihre eigenen Belange, sondern erkundigten sich unter anderem nach der von der SPD durchgesetzten Wiedereingliederung der Beschäftigten im Bürgerheim Kumpfmühl in den TVöD und danach, ob durch die höheren Lohnkosten auch die Gebühren für die Bewohner steigen würden. Dies konnte Hartl, der selbst Mitglied im Aufsichtsrat ist, verneinen. Die zusätzlichen Kosten würden nicht auf die Bewohner umgelegt werden. Ebenfalls das Bürgerheim Kumpfmühl beziehungsweise seine unmittelbare Umgebung betraf die Frage eines anderen Teilnehmers, der wissen wollte, ob an der Simmernstraße Wohnraum für Senioren entstehe und wo man sich hier näher informieren könne. Auch hier hatte der Fraktionsvorsitzende einen Ansprechpartner parat. Diesen lieferten Dr. Burger und Hartl auch für die Frage nach weiteren Flächen für Kleingärten. Ein Vereinsvertreter hatte angemerkt, dass im Stadtsüden beziehungsweise -südwesten Bedarf bestünde. Dies sagen auch die Sozialdemokraten so. Zudem versprach Hartl ein Treffen mit Oberbürgermeister Joachim Wolbergs sowie Vertretern der Stadtverwaltung zum Thema Kleingärten, zu dem auch Dr. Burger geladen werde. Ein weiterer Verein war auf der Suche nach neuen Trainingsräumen. Hier versprach der Ortsvereinsvorsitzende und Stadtrat, bei der Suche zu unterstützen, und auch ein anderer Verein bot spontan an, in den eigenen Räumlichkeiten nach einer geeigneten Trainingsmöglichkeit zu suchen. „Und genau das ist das, was wir wollen. Eine noch engere Vernetzung der Vereine untereinander. Schön, wenn das auf diesem Weg erreicht werden kann“, zeigte sich Dr. Burger mit dem Empfang zufrieden.